Der Parkweg schlängelte sich an einer Bank vorbei und unter flüsternden Bäumen hindurch. Hinter einem großen Ahornblatt verschwand Quillow aus dem Blickfeld, als eine Fahrradglocke läutete.
Quillow spähte durch ein winziges Loch im Blatt. Ganz still. Ganz leise. Dann kam aus den schattigen Büschen ein kleines Rascheln.
Quillow schlich von einem Busch zum nächsten, um zu sehen, wer das Geräusch gemacht hatte.
Aber ein trockenes Blatt klebte an Quillows Nase und kam wie eine alberne Maske mit.
Quillow erstarrte. "Oh!" Das Blatt knisterte und fiel ins Gras. Aus dem Gebüsch flüsterte eine sanfte Stimme: "Ich mag auch die Stille."
Quillow hob das Blatt an und machte einen vorsichtigen Schritt näher.
Ein Blauhäher landete auf der Bank und gab einen lauten Schrei von sich. Beide kleinen Zuhörer sprangen auseinander.
Quillow duckte sich tief unter den blättrigen Schatten und lauschte. Kratz, kratz, gingen winzige Krallen im Dreck auf der anderen Seite.
Dann rollte Quillow eine glatte Eichel über den Weg. Ein sanftes Hallo.
Quillow wartete, während die Eichel gegen das Bankbein stieß, einen Stein anklopfte und neben dem Busch stoppte.
Nach einem Moment rollte ein anderer kleiner Igel sie langsam zurück.
Quillow lächelte und rollte die Eichel wieder. Diesmal sanfter.
Der Park blieb still. Nur die Äste streiften sanft im Wind.
Quillow spähte schließlich um den Busch. Der andere kleine Igel spähte ebenfalls.
Schnauze an Schnauze blieben sie für einen kleinen Augenblick. Dann lächelten beide.
Bald setzten sie sich unter dasselbe breite Blatt neben der Bank und rollten die Eichel hin und her auf dem staubigen Weg.
Sie sagten nicht viel. Sie mussten es nicht.
Über ihnen flackerte das Blatt grün. Die Büsche raschelten sanft. Und die Stille fühlte sich jetzt geteilt an.