Unter der großen Eiche wartete eine letzte Eichel in den Blättern.
„Ich sehe sie!“ „Ich sehe sie auch!“ Die Eichhörnchen-Geschwister sprangen von gegenüberliegenden Ästen.
Bump! Ihre Pfoten schlugen zusammen. Die Eichel wackelte. Beide griffen gleichzeitig danach.
Einer zog nach links. Der andere zog nach rechts. Rutsch, rutsch, plumps!
Sie setzten sich auf und schauten finster. Kleine Blattstücke klebten an ihren Schwänzen. Die Eichel glänzte zwischen ihnen.
Dann hatte jedes Eichhörnchen eine neue Idee.
Ein Eichhörnchen schob die Eichel hinter einen Pilz. Aber bumm! Der Hut kippte hoch und schleuderte sie in die Luft.
„Warte! Warte!“ quiekten sie, während die Eichel von einer Wurzel abprallte und einen Stein berührte.
Die Eichel rollte direkt auf die matschige Pfütze zu.
Sie tauchten gemeinsam und fingen sie gerade noch rechtzeitig.
Sie erstarrten, Nase an Nase. Ein gelbes Blatt drehte sich zwischen ihnen herunter. Der Hain wurde still.
Dann knackte einer die Eichel auf, und der andere hielt beide Pfoten aus.
Sie saßen nebeneinander auf der großen Eichenwurzel und nahmen zwei knusprige Bissen.
Sie grinsten mit Krümeln an ihren Schnurrhaaren, während ein sanfter Regen von Blättern herabflatterte.
Plumps! Eine weitere Eichel landete in der Nähe.
Sie lachten und griffen gemeinsam danach.