Auf dem Spielplatz im Viertel war der Ball unter die Rutsche verschwunden. "Ach, du bist zu klein, um zu helfen", sagte jemand. Pitica Luz hielt an, hörte das Quietschen der Schaukel und kniete sich hin, um den Sand zu inspizieren.
Sie legte sich auf die Seite und steckte den Arm in den engen Spalt. Der Ball war hinter einem vergessenen Wagen festgeklebt. Pitica Luz zog nur eine blaue Schaufel heraus, blies den Staub weg und sah ein kleines Funkeln dort auf dem Boden. "Wenn ich ihn nicht von oben hole, hole ich ihn von unten."
Auf dem Bauch kriechend, schob Pitica Luz den Wagen mit der Schaufel. Dann zog sie den Ball mit der Fußspitze. Plopp! Sie lächelte. Aber auf dem Markt am Morgen entglitt ein Bund Frühlingszwiebeln schon unter einem Stand.
Auf dem Markt ging Pitica Luz in den kleinen Raum zwischen den Kisten. Sie folgte grünen Blättern und einem glänzenden Deckel, den niemand gesehen hatte. Dann fand sie die Frühlingszwiebeln. Neben ihnen war eine quitschende Gummiente. "Quack!" Pitica Luz musste fast lachen und hob den Arm mit ihren beiden Funden.
"Oh!" Ganz nah am Boden sah Pitica Luz eine Reihe von Münzen, die bis zum Rad eines Marktstandes rollten, fast in den Gully fielen. Sie beugte sich im Handumdrehen und schob ihre Finger in den engen Spalt. Kling-kling. Eine nach der anderen kamen die Münzen zurück.
Pitica Luz ging mit Sand am Knie und einer Gummiente in der Hand durch das bunte Viertel zurück. Jetzt, auf dem Spielplatz und auf dem Markt, wenn etwas in einer Ecke verschwindet, rufen sie sofort: "Pitica Luz!" Sie kichert, hört den Ruf vermischt mit dem Gesang der Vögel und schlüpft in den nächsten kleinen Raum, noch bevor der Wunsch zu Ende ist.