Das Mondlicht schlüpfte in die geschäftige Küche in einem langen silbernen Streifen. Ein Lieblingsspielzeug blinkte kurz, wackelte dehnbar und flüsterte: „Komm schon, lass uns erkunden.“
Das Spielzeug schlüpfte zwischen den Stuhlbeinen und knisternden Einkaufstaschen hindurch. Riley tappte hinterher und dachte: Ich möchte sehen, wo das hinführt.
Dann raste das Spielzeug unter den Tisch, gerade als der Tisch ein ratterndes, lautes Zittern gab. Riley blieb abrupt stehen und dachte: Das klingt groß.
Für einen winzigen Moment wollte Riley fast umkehren. Aber das Spielzeug lugte wieder heraus, und Riley machte einen weiteren vorsichtigen Schritt.
Das Spielzeug führte den Weg zur dunklen Kante der Arbeitsplatte und dem leuchtenden Fenster dahinter. Riley schaute nach oben und flüsterte: „Zu hoch.“
Das Spielzeug hüpfte zurück und klopfte an das Geschirrtuch, das wie ein Seil herunterhing. Riley starrte es an und dachte: Vielleicht kann ich das auch.
Langsam, vorsichtig, kletterte Riley. Oben angekommen, erreichte Riley das Fensterbrett und hielt ein kleines stolzes Lächeln.
Am Fenster sahen die Lichter der Stadt wie ein funkelndes, erfundenes Königreich aus. Riley und das Spielzeug rasten schnell und leicht entlang des Brettes.
Scheinwerfer blitzten auf der Straße darunter, und Riley duckte sich hinter den Blumentopf mit dem Spielzeug. Riley dachte: Wir sind jetzt im Schloss versteckt.
Als die Küche wieder still wurde, kuschelte sich das Spielzeug still in Rileys Pfoten. Riley schmiegte sich neben es und murmelte: „Lass uns morgen Nacht wieder gehen.“