Finn der kleine Fuchs rennt durch den großen Wald und ruft: "Len! Kommt her!"
Len das Eichhörnchen huscht vom Baum herunter und hält eine Nuss in den Pfoten. "Komm mit!" bellt Finn. Len lacht und die beiden rennen durch die hohen Bäume zum klaren Bach.
Am Bachufer bleiben sie stehen. Finn schnuppert in der Luft — die Blätter bewegen sich anders. Der Himmel wird grau.
"Der Sturm kommt," sagt Len leise und drückt die Nuss fest an sich.
Der Sturm bricht herein. Der Wind heult und die Bäume wackeln.
Finn sucht nach Len, aber er ist nicht da. Finn bellt: "Len!" — nur der Wind antwortet.
Dann hört Finn eine andere Stimme: "Finn! Hier!" Es ist Len, versteckt unter einer großen Wurzel.
"Ich habe dich gehört rufen!" sagt Len und drückt sich an Finns Seite.
Finn bellt wieder, lauter als zuvor: "Alle! Kommt zur Lichtung!"
Am nächsten Tag, als die Sonne wieder scheint, versammelt sich die ganze Waldgemeinschaft auf der Lichtung.
Finn bellt fröhlich und alle stimmen ein — der Bach plätschert, die Vögel zwitschern, und Len klappert mit Nüssen.
Finn weiß: Nie wieder ist er allein.