Die Hintertür fliegt auf. Finn läuft hinaus, ohne auch nur einen Moment zu zögern. Der Garten ist grau und nass, und jeden Augenblick trifft ein neuer Tropfen auf sein Gesicht.
Er stampft in die erste große Pfütze. Das kalte Wasser spritzt ihm bis an die Knie. "Jetzt erst recht!" ruft er, und die nächsten Tropfen prasseln auf seine Wange. Er springt höher.
Von der anderen Gartenseite rufen die Freunde. Der Fußball liegt im nassen Gras. Finn läuft los, rutscht aus, und landet mit einem platscher in einer matschigen Pfütze.
Er lacht laut und schleudert den nassen Ball zurück. Mit jedem Treffer wird er schwerer. Schlamm klebt an seinen Ärmeln und tropft von seinen Knien.
Ein besonders starker Regenschauer trifft den Garten. Der Weg verwandelt sich in einen Strom aus Pfützen. Finn überlegt kurz, dann rennt er los.
Er hüpft von einer Pfütze zur nächsten. Eine, zwei, drei, vier Sprünge in Folge. Beim vierten Sprung rutscht er aus und landet kopfüber im Schlamm, nur die Beine zeigen in die Luft.
Finn stampft die Stufen zum Badezimmer hinauf. Die Badewanne läuft already voller heißer Dämpfe. Er zieht sie auf, lässt das Wasser ein und hüpft direkt hinein.
Das heiße Wasser spritzt über den Rand. Er schlägt mit den Füßen und lacht. Tropfen laufen die Wand entlang, und die Decke wird feucht.
Finn liegt im dampfenden Wasser und betrachtet die schwebenden Seifenblasen. Sie tanzen auf der Oberfläche, bunt im Licht der Badlampe. Er zieht die Handtücher vom Heizkörper und reibt sich die Arme trocken.
Das heiße Wasser tropft immer noch von seinen Zehen. Durch das Fenster sieht er, wie der Regen weiter fällt. Er lächelt und zieht das Handtuch fester um sich.