Als der Mond hinter einer Wolke verschwand, wurde der Wald schwarz-schwarz. Dünne silberne Linien blieben auf den Farnen. Der kleine Fuchs schlüpfte aus einem hohlen Baumstamm, erstarrte und starrte in die langen Schatten. "Nein," flüsterte der kleine Fuchs.
Der kleine Fuchs schlich vorwärts. Hops. Hops. Aber die Schatten hüpften auch, lang und wackelig an den Baumstämmen. Der kleine Fuchs duckte sich hinter einem Baumstumpf und spähte heraus. Bzzzz! Etwas summte an einem Ohr vorbei, und ein Farn fiel direkt über die Nase des kleinen Fuchses.
Ein winziges Glühwürmchen blinkte an-aus, an-aus. Es sauste über einen hohlen Baumstamm, und plötzlich sprang ein riesiger tanzender Fuchs-Schatten über das Holz. Der kleine Fuchs schnappte nach Luft. Dann kam ein vorsichtiger Pfoten-Schritt. Dann ein hüpfender Pfoten-Schritt. Der Schatten ahmte beide nach.
Der kleine Fuchs versuchte einen weiteren Schritt. Der Schatten tat es auch. Ein kleines Lachen entkam. Das winzige Glühwürmchen schlängelte und tauchte, und die Schatten begannen, weniger gruselig und mehr lustig auszusehen.
Jetzt drehte sich der kleine Fuchs unter den Bäumen. Das winzige Glühwürmchen wirbelte und tauchte, und die tanzenden Schatten hüpften über die Farne wie verspielte Partner. Der kleine Fuchs sprang nach einem Schattenschwanz und landete mit einem sanften Plumps im Moos.
Der Mond lugte wieder heraus. Silbernes Licht strömte durch die Bäume. Der kleine Fuchs sprang lachend auf, und die Schatten tanzten nur neben dem Weg nach Hause.