Auf dem Schlafzimmerboden stapelte Jemble Müslischachteln und Streifen aus Klebeband zu einem hohen, wackeligen Roboter.
Jemble schnappte den quadratischen Kopf mit Knopfaugen auf. Klick! Die Lampe blinkte. Der Roboter setzte sich auf. "Jelly Beans?"
Jemble erstarrte für einen winzigen Moment. Dann lachte Jemble und griff nach dem Glas mit den Jelly Beans.
Ein Regenbogenhaufen von Jelly Beans rattelte in den Mundschlitz des Roboters. Mampf. Mampf. Schmatz.
Der Roboter watschelte hinter Jemble in den Garten. Seine Pappfüße knisterten auf dem Gehweg.
Jemble grinste — bis der Roboter gegen den Zaun stieß, einen Blumentopf umkippte und fast in die Büsche fiel. "Whoa, langsam," sagte Jemble.
Den gemütlichen Block entlang machten sie einen vorsichtigen Spaziergang. Jemble hielt jeweils eine Jelly Bean heraus.
Aber jedes Mal, wenn Jemble eine anbot, schnappte der Roboter nach dreien — rot, dann gelb, dann blau.
Klebriger Jelly Bean-Schmodder zog sich über den Bürgersteig. Jemble schabte mit einem Schuh über das Durcheinander und hörte einen Hund hinter einem Tor bellen.
Jemble eilte dem wackelnden Roboter nach, bevor er noch mehr Chaos anrichten konnte.
Dann — rutsch! Eine zerdrückte Jelly Bean ließ den Roboter einen kleinen, grasbewachsenen Garten hinunterrollen und durch eine Hecke platzen, während das Pappstück flatterte.
Jemble schnappte nach Luft. Der Roboter poppte mit Blättern auf dem Kopf auf und hielt eine letzte lila Jelly Bean heraus.
Aber ein Arm hing an einem Streifen Klebeband. Jemble wollte fast weinen und eilte herbei, um ihn festzuhalten.
Zurück in der Schlafzimmerwerkstatt glättete Jemble frisches Klebeband und zeichnete ein größeres Lächeln auf das quadratische Gesicht.
Dann stellte Jemble zwei Tassen mit Jelly Beans auf den Teppich. Ratsch ging das Klebeband. Süßer Zuckergeschmack erfüllte den Raum.
Der Roboter klirrte mit seiner Papphand gegen Jemble's Tasse. Jemble lachte und blieb lange, glücklich auf dem Boden sitzen.