Die Sonne geht schlafen, der Himmel wird orange. Azad bringt jedes Spielzeug in sein Zuhause zurück: Bausteine in die Kiste, die Eisenbahn in den Bahnhof. „Bis morgen, ihr Spielsachen!“
Schaumbad-Zeit! Die weißen Bläschen schweben wie kleine Wolken. Azad schöpft eine ganze Handvoll und pustet – wusch, fliegt los! Sogar die Badeente reitet auf dem Schaumberg.
Sternen-Schlafanzug an – Azad ist jetzt Käpt'n Sternchen! Fäuste in die Hüften, Kinn nach oben. Der Auftrag für heute Nacht: alle schönen Träume bewachen.
Zähneputzen! Oben schrubb, unten schrubb, links und rechts. Im Spiegel wächst ein lustiger Schaumbart – hihi! Bald sind alle Zähne blitzeblank.
Ein Becher warme Milch – gluck, gluck. Im Bauch geht eine kleine Sonne auf, so schön warm. Draußen am Fenster zwinkert schon der allererste Stern.
Azad deckt auch den Teddy zu, die winzige Decke bis ans Kinn. „Schlafenszeit, kleiner Bär. Träum was Schönes – ich bin gleich hier neben dir.“
„Gute Nacht, Auto. Gute Nacht, Bausteine. Gute Nacht, Häschen.“ Azad winkt jedem Freund im Regal ganz langsam und leise zu. „Gute Nacht, ihr alle. Bis morgen früh.“
Draußen geht der Mond auf, groß und rund, und sein Silberlicht fließt aufs Fensterbrett. „Der Mond hält heute Nacht Wache“, flüstert Azad und schaut und schaut, das Kinn in den Händen.
Azad kuschelt sich unter die Decke – so weich, so warm. Der Teddy wartet schon auf dem Kissen. Und dann kommt ein riesengroßes Gähnen … aaah! Die Augen werden ganz schwer.
Pssst … Azad schläft tief und fest, den Teddy im Arm, ein kleines Lächeln im Gesicht. Im Traum schweben weiche Wolken und langsam blinzelnde Sterne. Gute Nacht, Azad.