Am Wasser spielten die Freunde und streckten ihre langen Nasen aus, um die Früchte von den hohen Ästen zu holen. Hanaro hüpfte ebenfalls hoch. Doch die Frucht fiel plumps ins Wasser. „Ich habe es wieder nicht geschafft.“ Hanaro trottete in Richtung des Grases.
Unter den Wurzeln des Baumes glänzte eine kleine Frucht. Hanaro steckte seine kurze Nase hinein. In der kühlen Erde stieß er mit der Nasenspitze an. „Hab's geschafft!“
Als er noch einmal hineinblickte, sah er zwei, drei rote Früchte, die herumrollten. Schließlich sprang ein schlammbedeckter Frosch heraus! Hanaro fiel auf seinen Po. Doch als er die matschigen Fußabdrücke sah, musste er lachen.
Als er seine Nase zwischen die Blumen steckte, blieb er vor einer kleinen weißen Blume stehen. „Oh, das riecht gut.“ Die Blätter raschelten sanft, und der süße Duft wehte herüber. Hanaro wurde glücklich und rannte zum Wasser zurück.
Als er zum Wasser zurückkam, rollten die Früchte seiner Freunde wieder zwischen den Wurzeln des Baumes. Die langen Nasen steckten fest, und alle schauten besorgt. „Wartet mal!“ Hanaro steckte seine kurze Nase hinein und holte die Früchte heraus, plumps, plumps. Und er zeigte auch den Platz mit der weißen Blume.
Neben der weißen Blume stellte er die Früchte auf. Alle schnüffelten gemeinsam und rochen den süßen Duft. Auf dem Gras sprang der Frosch wieder. Diesmal lächelte Hanaro und schwang sanft mit seiner Nasenspitze die Blütenblätter.