Pfuuh – der Novemberwind zerrt an Laternes winziger Flamme. Sie steht am Fensterbrett. Ihr Licht ist kaum ein kleiner Fleck auf dem grauen Holz.
Draußen wirbeln die Blätter in großen, kalten Kreisen über das Dorf. Bum, bum, bum – der Wind trommelt gegen die Fensterrahmen.
Ein kleiner Vogel drückt sein Schnäbelchen an die kalte Scheibe. Pfft – Laternes Flamme wankt zurück und wird noch kleiner.
Der Vogel klettert höher. Die Flügel zittern. Sein Atem macht einen weißen, runden Fleck auf dem Glas.
Laterne rutscht ein Stück vom Fenster weg. Ihr Licht wird dünn wie ein Haar. Bum, bum, bum – der kleine Vogel starrt sie an.
Laterne schiebt sich an die kalte Scheibe, direkt neben das fröstelnde Vögelchen. Ihr Flämmchen tanzt, zittert – dann bläst der Vogel einen winzigen Atemhauch durch das Glas.
PLÖTZLICH springt ihre Flamme! Hoch, golden, breit – ein warmes Licht flutet das ganze Fensterbrett.
Der kleine Vogel hoppelt aufs Brettlein und kuschelt sich an Laterne. Draußen wirbeln die Blätter weiter. In der Küche: warm.