Leos großes sprudelndes Gefühl

„Leos großes sprudelndes Gefühl“ ist ein Aquarell-Bilderbuch mit einem a young boy, von Doodara, für Alter 5–7 — erstellt mit Doodara, dem KI-Bilderbuch-Maker

von Doodara · Aquarell · Alter 5–7 · a young boy · 12 Seiten

curious, kind, brave

Benennen und Umgang mit großen Gefühlen

Der hohe Holzblockturm wackelte. Mit einem lauten Krachen fiel er und verstreute sich über den Schlafzimmerteppich. Er dachte, das sei die schlimmste Katastrophe aller Zeiten.

Er ballte seine Hände fest. Er trat einen herumliegenden roten Block über den Boden. Er wusste nicht, wie man dieses riesige, schwere Gefühl nannte, also stampfte er einfach mit seinen Stiefeln.

Das Stampfen ließ die Dielenbretter wackeln, während er wütend den Flur entlang marschierte. Die Hintertür schwang weit auf zu dem leeren, ruhigen Garten.

Draußen schnappte er sich seinen Lieblingsgummiball in Blau. Er warf ihn so fest er konnte gegen die große Eiche. Der Ball prallte vom Baumrinde ab und platschte direkt in eine matschige Pfütze.

Schmutziges Wasser spritzte überall auf seine hellen Turnschuhe. Heiße Tränen liefen über seine Wangen. Er warf die Arme in die Luft, bereit, wieder zu schreien.

Er fiel auf die Knie in den Dreck und griff sich eine Handvoll nassen Grases. Er kniff die Augen zu und schrie in den Garten. "GAAARRRGH!"

Ein erschrecktes Eichhörnchen machte einen wilden Rückwärtssalto auf dem Zaun und ließ seine Eichel mit einem lauten Klirren auf eine Gießkanne fallen. Er starrte auf das leere Gras und atmete schwer und laut.

Die Hintertür knarrte, als Papa nach draußen trat. Er stellte zwei kalte, schwitzende Saftbecher auf das Gras. Er setzte sich direkt neben die Pfütze in den Dreck.

"Das sieht nach einem riesigen Fall von Frustration aus," sagte Papa. Er dachte über das neue, knusprig klingende Wort nach. Die salzigen Tränen auf seinen Lippen schmeckend, flüsterte er: "Frus-tra-tion."

Allein das Aussprechen des langen Wortes veränderte die Dinge. Seine Schultern sanken merklich wieder nach unten. Er öffnete endlich seine festen, schweißnassen Fäuste.

Er hob einen dicken Zweig auf, zeichnete ein mürrisches Gesicht in den Schlamm und stach fest hinein. Dann ließ er einen langen, leisen Seufzer los und lehnte sich an Papas Arm.

Nachdem er einen Schluck von dem süßen Apfelsaft genommen hatte, fühlte sich der Garten viel ruhiger an. "Lass uns einen kürzeren Turm bauen," sagte er und ließ das mürrische Schlammgesicht im Gras zurück.

Doodara

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