Barnaby stand hinter einem massiven, rauen Eichenbaum an der Waldschule. Auf der Lichtung jagten Eichhörnchen-Kits einander durch die leuchtenden Herbstblätter. Er hielt seine Pfoten fest in seinen Taschen, quetschte die weichen, versteckten Brombeeren.
KLING-KLING-KLING! Die Schulglocke läutete und hallte laut durch die Bäume. Barnaby machte einen kleinen, langsamen Schritt aus den Schatten. Er schleppte seine Füße in Richtung des Klassenraums im Freien.
Eine Gruppe von lauten Waschbären plauderte und lachte am größten Tisch. Sie waren beschäftigt, einen wackeligen Turm aus trockenen Tannenzapfen zu stapeln. Barnaby setzte sich leise an einen leeren Tisch in der Nähe und starrte auf das glatte Holz.
Er zog eine einzige, pralle Brombeere aus seiner Tasche und rollte sie über seinen Tisch. Sie rollte ein wenig zu schnell und fiel direkt vom Rand. Bump. Sie landete direkt an der Nase eines schüchternen Dachsen, der sich darunter versteckte.
Der Dachs blinzelte. Sie wischte sich einen Fleck von Tannennadeln von der Schnauze. Langsam streckte sie die Pfote aus und schob die klebrige Beere zurück über den staubigen Boden.
Barnaby rutschte aus seinem Stuhl und hockte sich in die kühlen Schatten unter dem Tisch. Er griff in seine Tasche und hielt seine offene Hand aus. Er goss eine ganze Handvoll klebriger, süßer Brombeeren direkt in den Raum zwischen ihnen.
Der Dachs nahm die absolut größte Beere. Sie steckte sie sich in den Mund, kaute und ließ ein riesiges, lila gefärbtes Rülpsen ertönen!
Barnaby hielt sich schnell mit beiden Pfoten den Mund zu. Aber ein riesiges Kichern entkam trotzdem und hallte laut unter dem Holz. Der Dachs grinste zurück, zeigte seine leuchtend lila Zähne und reichte ihm einen trockenen Tannenzapfen.
Sie krochen gemeinsam aus ihrem Versteck. Vorsichtig, Seite an Seite, platzierten sie den Tannenzapfen ganz oben auf dem Stapel der Waschbären. Der hohe Turm wackelte hin und her, aber er blieb ganz oben!
Die Waschbären jubelten und klatschten mit ihren Pfoten. Barnaby lächelte, versteckte seine Hände nicht mehr in seinen Taschen. Er griff gleich wieder nach mehr Beeren, um sie zu teilen.