Brumble zog einen Hocker zum Fenster. Draußen sauste ein kleiner Vogel mit einem Zweig im Schnabel über die Hügel.
Brumble drückte eine Pfote gegen das Glas. "Oma ist jenseits dieser Hügel," flüsterte Brumble, während der Wasserkocher leise zischte.
Also füllte Brumble einen kleinen Wagen mit Tannenzapfen, Eicheln und drei glänzenden Kieselsteinen. Es sollte ein Geschenk sein, das bis zu Oma gelangen konnte.
Brumble zog den Wagen in den Wald. Er holperte über Wurzeln, und die Kieselsteine klackerten.
Schließlich endete der Weg am großen Hügel. Brumble schaute nach oben und nach oben.
Brumble formte mit beiden Pfoten eine Schale und rief: "Helloooo, Oma!" in die Bäume.
Der Wald antwortete: "Helloooo!" Brumble kletterte auf einen Baumstumpf und versuchte es erneut.
Dann stand Brumble auf einem Stein und rief noch einmal. "Helloooo, Oma!"
Zurück kam ein lustiges "Helloooo!" Und eine schläfrige Eule schaute heraus und sagte: "Hoo ist Oma?"
Brumble kletterte herunter und ließ sich neben einem moosbedeckten Stamm nieder. Der Hügel war immer noch zu groß.
Dann sauste der Wind durch die Kiefern. Ein Stück gefallene Birkenrinde flatterte direkt zu Brumbles Füßen wie eine kleine Nachricht.
Brumble hob es schnell auf. Eine Idee kam hell und warm.
Auf der Rinde kratzte Brumble ein Bild von zu Hause und ein großes Herz. Dann steckte Brumble einen weichen Fellbüschel hinein.
Brumble hielt die Rindenbotschaft dem Wind entgegen. "Bitte geh zu Oma," sagte Brumble und rannte nach Hause, während die luftige Kiefernduftluft zu den Hügeln strömte.
In dieser Nacht saß Brumble am Fenster und hielt Omas Schal. Die Hügel waren jetzt dunkel.
Klick! Der vordere Riegel öffnete sich, und ein kleines Bündel fiel vor die Tür.
Brumble öffnete eine Rindenbotschaft mit Omas Pfotenabdruck und einer Prise Lavendel, die genau wie ihr Haus roch.
Brumble lächelte und winkte den dunklen Hügeln zu. Jetzt konnte der Wind Grüße in beide Richtungen tragen.