Pippalina hüpfte den gewundenen Gartenweg entlang. Dann—sanfter Schlag! Ein riesiger goldener Kürbis blockierte den Weg vom Heck zu dem kleinen Holztor.
Pippalina tippte mit einem Flügel darauf. „Oh, nein—du bist größer als der Weg!“
Also eilte Pippalina los, um um Hilfe zu bitten.
„Bitte hilf mir, diesen Kürbis zu bewegen!“ rief Pippalina zum Schwein. Aber das Schwein füllte eine Tränke.
Pippalina wartete. Dann fragte Pippalina erneut, freundlich. Das Schwein nickte und kam mit.
„Bitte hilf mir, diesen Kürbis zu bewegen!“ rief Pippalina zur Ziege. Aber die Ziege trug Heu.
Trockene Blätter kratzten über den Weg. Das kleine Holztor klickte im Wind. Schließlich folgte die Ziege Pippalina zurück.
„Bitte hilf mir, diesen Kürbis zu bewegen!“ rief Pippalina zur Henne. Aber die Henne jagte entlaufene Erbsen, die wie grüne Murmeln rollten.
Pippalina wartete wieder. Dann fragte sie erneut, freundlich. Bald kam auch die Henne. Jetzt folgten alle Pippalina zum Kürbis.
Pippalina stellte ihre schwimmhäutigen Füße im Staub auf. „Ziehen!“
Sie zogen einmal, zweimal, dreimal. Der Kürbis wackelte nur ein kleines bisschen.
Boing! Der Stängel schnappte los, und alle fielen in die Kohlblätter.
Pippalina sprang auf, spuckte ein Blatt aus und zeigte wieder auf den Kürbis.
Dieses Mal schoben einige. Einige zogen. Pippalina schaufelte mit schnellen kleinen Kratzern den Boden weg.
Der Garten wurde still. Kratzen. Knarren. „Jetzt!“ rief Pippalina.
Plötzlich rollte der riesige goldene Kürbis frei! Er rumpelte den Weg hinunter wie ein unkontrollierter Wagen und stoppte mit einem grandiosen, quitschenden Geräusch neben dem Gemüsebeet.
Bald war der Weg frei. Schalen, Samen und leuchtende Scheiben bedeckten einen langen Tisch in der Sonne.
Pippalina hörte Geplapper und klirrende Löffel. „Wir haben es geschafft!“ jubelten alle. Ein letzter dicker Samen plumpste auf Pippalinas Teller, und Pippalina lachte und bewahrte ihn für den Garten auf.