Aus der warmen Küche rutschte ein winziger silberner Löffel aus der Tür und sauste den Flur entlang.
"Halt!" quiekte Sir Pebble und klapperte hinter ihm her, vorbei an flackernden Kerzen und dem Schwanz einer schlafenden Katze.
Der Löffel schlüpfte mit einem glänzenden Zwinkern unter eine Tür des Turms.
Sir Pebble drückte sich in den schläfrigen Turm und begann die gewundenen Treppen hinauf. Klipp-klapp. Klipp-klapp.
Über eine mehlige Stufe kletterte er und duckte sich unter einem hängenden Besen.
Atschoo! Der Besen stieß eine Wolke Staub aus. Sir Pebble hustete, lachte und machte weiter.
Oben fand er den Löffel, der neben einer kleinen Maus steckte, die in rotem Garn verheddert war, nahe einem kerzenbeleuchteten Fenster.
Sir Pebble hob sein kleines Schwert für eine große Rettung. Dann hörte er ein leises Schnüffeln.
Er kniete sich nieder. "Ganz ruhig," sagte er. "Ich helfe dir."
Er benutzte beide kleinen Hände, um das kratzige Garn zu lösen.
Ping! Der Löffel sprang frei und klopfte gegen seinen Helm.
Die Maus fiel in die Arme von Sir Pebble, und er stabilisierte sie beide.
Zurück in der warmen Küche stellte Sir Pebble den Löffel auf den Tisch neben dem knisternden Ofen.
Dann teilte er einen krümeligen Keks mit der Maus in der goldenen Stille.