Sternika presst eine Mooskappe fest über ihr Horn, das sonst immer hell leuchtet. Der Zauberwald knistert um sie herum, als würde der Wald selbst seufzen, und sie schleicht leise davon.
Ein winziger Fohlenrufer trabt durch das Unterholz und bleibt stehen — seine Nüstern beben vor Angst. Sein winziger Huf sinkt in nasses Laub, und er weint leise.
Sternika tritt näher, doch der kleine Fohlenrufer hüppt zurück und wendet den Kopf ab. Sie streckt eine sanfte Schnauze aus, aber das Horn unter der Kappe beginnt leise zu summen.
Das Summen wird lauter — brrr, brrr — und die Kappe zittert daraufhin.
Da reisst Sternika die Kappe herunter — ihr Horn leuchtet so hell, dass alle Blumen im Wald aufblühen und die alten Bäume anfangen zu summen.
Das Licht legt sich wie eine Brücke übers Wasser, und der Fohlenrufer folgt ihr strahlend rüber.
Sternika galoppiert durch den bunten Wald, ihr Horn sendet Funken aus, und hinter ihr trabt der Fohlenrufer — dicht gefolgt von einem Kaninchen, einem Igelpärchen und einem Eichhörnchen.
Der Wald knistert und summt fröhlich, und jedes Mal, wenn Sternika lacht, erscheinen neue leuchtende Blumen am Wegrand.