Eine Kiste kippte im neuen Haus um. Klonk! Klapper! Marlows besonderer Kieselstein rollte über den Holzboden und verschwand in einem seltsamen Raum. Marlow rannte hinterher, seine Pfoten rutschten.
Marlow spähte in die Küche, dann ins Schlafzimmer, dann in den Flur-Schrank. Alles roch nach Seife, altem Holz und frischer Farbe. „Mein altes Haus hatte den besten kleinen Platz“, flüsterte Marlow und suchte weiter.
Eine weitere Tür schwang auf, und whoosh! Ein Besen fiel mit einem staubigen Schwung. Ein schlaffer Hut plumpste direkt auf Marlows Kopf. Marlow erstarrte. Dann kam ein kleines, überrasches „Oh!“
Endlich fand Marlow den Kieselstein bei einem hellen Fenster. Marlow trug ihn vorsichtig zu einem warmen Sonnenfleck in der Ecke und setzte ihn genau so ab. Draußen war ein kleiner Garten und das Nachbarhaus.
Marlow trat mit dem Kieselstein in beiden Pfoten nach draußen. Über den Zaun winkte ein neuer Nachbar freundlich. „Hallo“, sagte der Nachbar. Marlow zögerte, hob dann eine Pfote. „Hallo“, sagte Marlow zurück.
Drinnen legte Marlow den Kieselstein in die sonnige Ecke und kuschelte sich daneben. Die Räume sahen immer noch neu aus. Aber der Boden war warm, ein Vogel zwitscherte am Fenster, und Marlow lächelte über den kleinen Platz, der ihm gehörte.