Woolsey trottete zum sonnigen Wiesenfriseursalon und hielt an der Tür an.
Drinnen schnitt es mit den silbernen Scheren schnipp-schnipp im Licht. „Vielleicht nicht heute“, flüsterte Woolsey.
Der Friseur rollte den Stuhl näher. „Wir können klein anfangen“, sagte der Friseur.
Schnipp. Der Friseur schnitt einen kleinen Puff von einer Wollbürste ab.
Der kleine Flaum schwebte wie eine Schneeflocke herab. Woolsey trat mit einem Huf näher.
Woolsey kletterte auf den Stuhl.
Fwump! Der große Umhang bedeckte fast alles, und Woolsey rutschte wieder herunter.
Woolsey blinzelte auf den weichen Stoff. Draußen summten die Bienen am Fenster vorbei.
Dann lachte Woolsey. Nur zwei Ohren schauten über den Rand.
„Bereit?“ fragte der Friseur. Woolsey hielt ganz, ganz still.
Schnipp an einem Ohr. Schnipp am anderen. Schnipp unter dem Kinn.
Eine runde Locke fiel auf Woolseys Nase.
Woolsey kicherte und blies die Locke weg.
Der Spiegel begann, ein ordentliches neues Gesicht zu zeigen.
Der Friseur drehte den Spiegel. Ein lächelndes Lamm mit ordentlicher Wolle und hellen Augen lächelte zurück.
Woolsey hüpfte herunter und fühlte sich leicht und streichelte den weichen neuen Schnitt.
Durch die Wildblumen trottete Woolsey. Ding! machte die kleine Glocke an der Tür.
Dieses Mal flüsterte Woolsey nicht: „Vielleicht nicht heute.“