
Dein Kind und der kleine Vulkan
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Alle Seiten, mit unserem Demo-Kind – diese Rolle gehört deinem Kind.
1Dein Kind baut einen hohen, hohen Turm aus Bauklötzen. Noch ein Klotz, ganz vorsichtig, ganz vorsichtig … Die Katze beobachtet jeden Handgriff. Der Turm ist schon fast so groß wie Dein Kind!
2Rumms! Der Turm fällt um, die Klötze kullern überallhin. Die Katze macht einen erschrockenen Satz. Und tief in Dein Kinds Bauch wird etwas Kleines langsam ganz heiß.
3Grummel, grummel … der kleine Vulkan ist aufgewacht! Er pufft graue Wölkchen und glüht orangerot. Er wird heißer und heißer – und Dein Kinds Wangen glühen gleich mit.
4„Ihr seid schuld!“ Dein Kind stampft, schreit laut und kickt die Klötze weit weg. Stampf, stampf, STAMPF! Der kleine Vulkan spuckt rote Funken, und das ganze Zimmer wird viel zu heiß.
5Oh nein. Die Katze hat sich unters Sofa verkrochen, ihr Schwänzchen zittert, die Augen sind groß vor Angst. Dein Kinds Herz macht einen Plumps. Das laute Schreien hat die Katze erschreckt.
6Da fällt es Dein Kind wieder ein: Vulkane mögen keinen kühlen Wind. „Puuuh – einmal pusten, schon wird er kühl.“ Eine Hand legt sich ganz sanft auf den warmen Bauch.
7Tief einatmen – als würdest du an einer Blume riechen. Langsam ausatmen – als würdest du heiße Suppe pusten. Puuuuuh … Die Schultern sinken ganz weich, und ein kühles Lüftchen weht zum kleinen Vulkan.
8Der kleine Vulkan kühlt ab und wird ein stiller, verschlafener Hügel – mit einem Blümchen obendrauf. Leise kommt die Katze zum Schmusen. Dein Kind streichelt das weiche Fell, ganz langsam und lieb.
9Dein Kind baut den Turm noch einmal – sogar höher als vorher! Ein Klotz rutscht ganz oben? Puuh – einmal kühl pusten, und ruhige Hände rücken ihn zurecht. Halb so schlimm!
10Am Abend kuschelt sich Dein Kind in den Sessel und streichelt den ganz ruhigen Bauch: „Gute Nacht, kleiner Vulkan.“ Die Katze rollt sich dicht daneben ein und schnurrt warm und leise: schnurr, schnurr.
