
Dein Kind hat keine Angst im Dunkeln
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Alle Seiten, mit unserem Demo-Kind – diese Rolle gehört deinem Kind.
1Licht aus. Huch … warum sieht das Zimmer auf einmal so anders aus? Der Stuhl wirkt größer, der Schrank dunkler. Dein Kind zieht die Decke bis zur Nase hoch und späht ganz leise hinaus.
2In der Ecke lauert ein großer Monsterschatten – riesig, still, ganz ohne Bewegung. Dein Kind hält die Luft an. Bumm, bumm, macht das kleine Herz. Was kann das nur sein?
3Dein Kind holt ganz, ganz tief Luft und pustet sie langsam wieder aus. „Moment mal – ich hab doch meine Sternenlampe!“ Eine kleine Hand greift danach und hält sie ganz fest.
4Klick! Das Sternenlicht leuchtet, und ein warmer goldener Schein schiebt das Dunkel beiseite. Der Monsterschatten … ist ja nur ein Mantel am Ständer! Dein Kind muss laut lachen. „Puh!“
5Dein Kind spielt jetzt Nacht-Detektiv: tief gebückt, auf Zehenspitzen, Augen auf. Unter dem Schreibtisch, neben dem Bücherregal, hinter dem Vorhang … keine einzige Ecke wird ausgelassen!
6Was ist unter dem Bett? Das Sternenlicht leuchtet hinein – nur flauschige Hausschuhe, ein kleiner Ball und ein paar verschlafene Staubmäuse. „Ha! Erwischt!“, kichert Dein Kind.
7Wer versteckt sich hinter dem Vorhang? Schwupp – Dein Kind zieht ihn auf. Es ist Herr Mond, der mit seinem runden Silbergesicht hereinlugt! Dein Kind winkt fröhlich. „Guten Abend, Herr Mond!“
8Dein Kind entdeckt: Die Nacht ist voller kleiner Funkel-Geheimnisse. Die Sterne an der Decke glimmen sanft, das Aquarium leuchtet blau. Auf dem Teppich liegend flüstert Dein Kind: „Wie schön …“
9Dein Kind hebt den Teddy hoch und erklärt ihm ganz leise: „Die Dunkelheit ist überhaupt nicht schlimm. Sie ist eine große weiche Decke, die die ganze Welt zudeckt.“
10Das Sternenlicht wacht am Bett wie ein kleiner goldener Wächter. Dein Kind macht die Augen zu, denkt an Herrn Mond und all die Funkel-Geheimnisse – und schläft ganz ruhig ein. Gute Nacht.
