
Dein Kind und der Gefühle-Regenbogen
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Alle Seiten, mit unserem Demo-Kind – diese Rolle gehört deinem Kind.
1Am Morgen wacht Dein Kind auf und legt die Hand aufs Herz: bumm, bumm. „Welches Wetter ist heute in mir drin? Sonne? Regen? Oder etwas ganz Neues?“ Mal nachschauen!
2Fröhlich ist eine große goldene Sonne! Warm und funkelhell von Kopf bis Fuß. Sogar die Zehen wollen hüpfen und tanzen im goldenen Licht.
3Aufgeregt sind kleine orange Funken: knister, knaster, hüpf! Sie zischen und springen und können keine einzige Sekunde stillsitzen. Juhu, da hüpfen sie wieder!
4Traurig ist ein kleiner blauer Regen: tropf ... tropf ... fällt er ganz langsam. Alles wird still und ein bisschen schwer, und die Augen fühlen sich an wie zwei kleine Pfützen. Weinen ist okay.
5Wütend ist ein großer roter Sturm! Huiii — WUMM! Der Wind brüllt und stampft. Die Wangen von Dein Kind werden ganz heiß, und die Augenbrauen ziehen sich zu kleinen Knoten zusammen.
6Angst ist ein dicker grauer Nebel — er versteckt den Weg und macht alles flüsterleise. Dein Kind umarmt sich ganz fest und flüstert: „Was mache ich jetzt?“
7Tief durchatmen — ein ... aus. Langsam lichtet sich der Nebel, und da liegt eine weiche grüne Wiese mit einem singenden Bächlein. Ruhe fühlt sich an wie kühles Gras unter nackten Füßen.
8Da merkt Dein Kind es, als ginge ein kleines Licht an: Gefühle sind wie Wetter — sie kommen, bleiben ein Weilchen und gehen wieder. Und jedes darf da sein.
9Gelb, Blau, Rot, Grün, Orange, Grau — Hand in Hand wirbeln sie über den Himmel und werden zum ganz eigenen Regenbogen von Dein Kind! Darunter dreht sich Dein Kind im Kreis und lacht laut.
10Am Abend blinkt die kleine Regenbogen-Brosche auf dem Nachttisch. Sonne, Regen, Sturm oder Nebel: Jedes Gefühl ist jetzt ein Freund von Dein Kind. Gute Nacht, ihr Gefühle. Bis morgen.
