Cackle legte einen glatten, grauen Kiesel auf den grasbewachsenen Hügel. Dann einen weiteren, dann noch einen. Sie stapelte sie zu einer niedrigen, schiefen Mauer.
Sie neigte den Kopf und tippte mit ihrem Schnabel auf den obersten Stein. Ein scharfes, helles Gackern hallte in die Ferne. Der Wind hob die lockere Spitze ihres Schwanzfeders.
Das Bündel kurzer, trockener Zweige lag im Gras neben ihr und wartete. Cackle flocht die Zweige durch die Kieselmauer, herein und heraus, bis das Geflecht zwei Fuß hoch stand.
Sie stopfte Flocken heller, flaumiger Federn in jede Ritze. Sie trat zurück und schnupperte den trockenen, splittrigen Geruch der Zweige und ließ ein langes, rollendes Gackern aus sich.
Ein Kiesel rutscht los – plips. Sie setzt ihn wieder ein. Er rutscht erneut – plips. Sie setzt ihn ein zweites Mal hinein, diesmal langsamer, ihr Schnabel drückt ihn fest.
Der Himmel wird lila, der Wind heult durch die Wiese, und Cackles Zweigwände knacken scharf und legen sich platt zusammen. Jede Flocke heller Feder schwebt in eine große, wirbelnde, grau-weiße Wolke auf.
Sie steht im Windstoß, ein einzelner abgebrochener Zweig noch zwischen Schnabel und rasendem Wind eingeklemmt. Die Wolke wankt, dann gleitet sie langsam wieder herab, um ihre Füße.
Cackle beugt sich vor, sammelt die verstreuten Kiesel einzeln ein, stapelt die Mauer von neuem, flechtet die Zweige erneut und stopft jede Feder wieder in ihre Ritze – langsamer als zuvor.
Der letzte Zweig rastet mit einem kleinen, wohltuenden Klick ein. Sie legt ihren Schnabel flach an die fertige Mauer und hält ihn dort eine lange, stille Weile.
Cackle wackelt in den runden, kieselummauerten Raum, dreht sich einmal um und steckt den Kopf unter ihren Flügel – ein leises, tiefes Gackern. Ihre Augen schließen sich; das Haus hält sie sicher.







