Doodara

Mark hilft dem Bären

Guest

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Mark hilft dem Bären

von Guest · Aquarell · Alter 3–5 · 10 Seiten

Mark drückte die weichen grünen Farne beiseite. Dort, verheddert in nassen, matschigen Wurzeln, quietschte ein winziges Bärenjunges und kratzte im Erdreich. Er ließ sich einfach neben es plumpsen und streckte seine flache, matschige Hand aus.

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Mark drückte die weichen grünen Farne beiseite. Dort, verheddert in nassen, matschigen Wurzeln, quietschte ein winziges Bärenjunges und kratzte im Erdreich. Er ließ sich einfach neben es plumpsen und streckte seine flache, matschige Hand aus.

Langsam entrollte sich die kleine Pfote. Das Junge sah zu ihm hinauf, die Nase zuckte, eine matschige Pfote lag noch über der Wurzel. »Quiek«, sagte es. Ganz klein. Ganz leise.

Das Junge zog seine gute Pfote tiefer hinein in den dunklen Wald, dann hielt es an. Drehte sich. Sah zurück. Hielt wieder an. Drehte sich wieder. Mark folgte, mit leisen Schritten auf dem dichten Moos.

Mark griff hinunter, fasste das warme Flöckchen um den Bauch des Jungen und hob es hoch. Das kleine Bärchen wurde steif wie eine Planke. Dann — langsame Dehnung, lockere Schultern. Die Luft roch schwer nach nassen Nadeln.

Ein breiter Bach schnitt quer über den Weg, kalt bis zu Marks Knie. Er trug das Junge hoch auf der Schulter und watete hinein. Das Wasser wirbelte braun und silbern um seine Stiefel.

Das Junge legte eine gute Pfote um Marks Ohr. Ffft — ein winziges, überraschendes Niesen. Mark platschte lachend vorwärts, das Wasser spritzte durch das hohe Gras in beide Richtungen.

Sie kamen um eine Kurve, und die Bärenmutter lohte dort — riesig, Laffen zurückgezogen, ein tiefes Grollen rumpelte aus ihrem Hals. Mark setzte das Junge ab. Trat zurück. Hielt die Arme offen. Rührte sich nicht.

Das Grollen verhallte. Die Bärenmutter senkte ihren großen Kopf, presste ihre breite, nasse Schnauze gegen Marks ausgestreckte Finger. Ein langer, langsamer Atemzug. Dann zog sie sich zurück.

Die Bärenmutter schob das Junge an sich und machte mit ihrem gewaltigen Körper Platz auf dem Weg. Das kleine Bärchen drückte sich an ihre Seite. Mark ging vorbei. Der Weg erstreckte sich weit vor ihnen.

Auf dem letzten Stück nach Hause klebte eine einzelne, klebrige Beere auf Marks Schuh. Er trat einen kleinen Kieselstein in die lockere Erde. Dann noch einen anderen. Und ging weiter.