Doodara

Piques Stacheln

glody lukombo

Über diese Geschichte

Piques Stacheln

von glody lukombo · Aquarell · Alter 3–5 · 10 Seiten

Pique drückt sich an die Rinde eines krummen Baums, Stacheln eng zusammen. Ein Hase flitzt vorbei. Pique verzerrt das Gesicht.

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Pique drückt sich an die Rinde eines krummen Baums, Stacheln eng zusammen. Ein Hase flitzt vorbei. Pique verzerrt das Gesicht.

„Oh … ich bin stecken geblieben!" Eine dünne Stimme, aus dem stacheligen Knopf. Pique lugt hervor: ein winziger Wurm, Beinchen durcheinander.

Pique greift einen Dorn. Krrak. Er weicht zurück. Noch ein Versuch. Krrak. Der Wurm klägt leise.

Er schaut auf seinen buschigen Rücken. Dann auf die Dornen. Gleiche Häkchen. Pique beugt sich vor, Stacheln nach vorn.

Pique stößt seine Stacheln zwischen die Stängel. Schr. Schr. Schr. Die Dornen schieben sich auseinander.

Der Wurm gleitet frei. Er dreht sein Köpfchen und lächelt. Die Dämmerung wird um sie herum violett.

Pique blinzelt. Flügel gehen auf — blau, geädert. Ein Schmetterling fällt ihm auf die Schnauze. Pock. Pock.

Weicher Flügel auf der Schnauze. Stacheln gleich darunter. Der Schmetterling bleibt sitzen. Die ersten Sterne blicken aus den Ästen.

Eine Maus schlüpft hinter einer Wurzel hervor. Sie läuft nicht. Pique streckt eine stachelige Pfote hin. Sie nimmt sie.

Sie dringen unter die krummen Bäume, Stacheln offen im letzten Licht. Der Abend seufzt.