Doodara

Tarik, der kleine Polizist

هبة العبري

Über diese Geschichte

Tarik, der kleine Polizist

von هبة العبري · Aquarell · Alter 3–5 · 8 Seiten

Tarik steht am Rand des Gehwegs, den kleinen Stab zwischen den Fingern. Staub eines vorbeifarenden Autos nässt seinen blauen Schuh. Vom Fußweg rufen sie: »Wir wollen rüber!« Und springen zur Straße.

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Tarik steht am Rand des Gehwegs, den kleinen Stab zwischen den Fingern. Staub eines vorbeifarenden Autos nässt seinen blauen Schuh. Vom Fußweg rufen sie: »Wir wollen rüber!« Und springen zur Straße.

Tarik streckt seine Hand hoch und schwenkt den Stab hin und her: »Halt! Halt!« Das kleine Auto bleibt stehen. Der große Laster brummt und wird böse.

Tarik drückt seine Finger fest auf den Stab und probiert es noch einmal. Der Laster bleibt nicht stehen. Staub wirbelt um ihn herum.

Tarik rennt vor den Laster und schwingt den Stab wie eine Peitsche durch die Luft: »Halt!« Ein laaanges Bremsen … und dann ist es still.

Tarik lächelt und zeigt: »Geht hinter mir her, einer nach dem andern.« Die Kinder gehen in einer geschwungenen Reihe zur gegenüberliegenden Seite.

Ein kleiner Junge hüpft über die gezogene Linie und bleibt plötzlich mitten auf der Straße stehen. Seine Augen sind weit aufgerissen. Seine Füße stehen fest.

Tarik wirft den Stab hoch in die Luft. Er rollt über den Asphalt und bleibt vor dem Jungen stehen. »Siehst du?« Gelassen geht er zurück in die Warteschlange.

Der Fußweg ist still. Jedes Kind ist sicher rüber und pfeift Tarik zu. Tarik setzt sich an den Rand des Gehwegs. Kein Schreien. Kein Rauschen. Nur leise Hufe auf dem Asphalt.